Technisches im Test

ID #1112

Vorsicht BIOS-Kennwort sperrt scenic Notebooks

viele gebrauchte Laptops und Notebooks haben eine Diebstahlsicherung und mit einen Kennwort geschützten PC.

Das Kennwort kann einmal den Zugriff zum BIOS versperren und zum Anderen den Zugang zum PC.

Möchte man auf einem gebrauchten notebook sein eigenes Betriebssystem installieren ist oft die Änderung der Boot-Reihenfolge zum Booten von CD-ROM notwendig.

Böse Falle, kein Zugang zum BIOS

Sofern in der Beschreibung nicht angegeben, sollten Sie auf jeden Fall nachfragen, wie es mit den Kennwörtern aussieht. Haben Sie schon gekauft und noch nicht bezahlt, so bitten Sie den Verkäufer alle Kennwörter zurück zu setzen.

Ist nur das BIOS mit einem Kennwort geschützt, so kann man den PC trotzdem noch benutzen, aber eben bei geänderter hardware die entsprechenden BIOS-Einstellungen nicht modifizieren.
Da hilft auch nicht, ein, den Systemtechnikern bekanntes, Masterkennwort zu benutzen.

Bei einem Fujitsu-Siemens Scenic Mobile 510 AGP half weder ein Wechsel des BIOS-Chips noch das Löschen durch Kappen der Stromversorgung.

Bei anderen Modelle kann man durch Trennen von jeglicher Stromzufuhr nach 24 Stunden wieder auf die Standardzustellungen zugreifen, d.h. Akku , Netzteil und CMOS-Batterie komplett entfernen.

Fast alle Hersteller haben unter Support und/oder FAQ entsprechende Hinweise.

Nach Möglichkeit sollte ein Entfernen des BIOS-CHIPS vermieden werden; diese sind extrem empfindlich gegen statische Aufladung und kleine Spannungsspitzen. Da der Laptop beim Kappen des Netzanschlusses nicht geerdet ist, ist hier das Risiko einer ungewollten statischen Aufladung höher als bei normalen Blechkisten. Ist das Netzgerät angeschlossen und ausgeschaltet, also geerdet, kann am BIOS trotzdem noch standby-Spannung anliegen. Daher vor dem Entfernen auf jeden Fall mit einem sehr hochohmigen Voltmeter nachmessen, ob noch Spannung anliegt. Die langen Entladungszeiten entsprechender Kondensatoren an der Spannungsversorgung des BIOS-Chips sollten ebenfalls berücksichtigt werden (ca. 24 Stunden spannungsfrei).

Beim erwähnten Siemens-Gerät erfolgte das Booten standardgemäss von Laufwerk C: (Festplatte). Die Festplatte wurde ausgebaut, auf einem anderen System und Adapter  als "Startdiskette" eingerichtet.

Kann ein Verkäufer das Kennwort der Diebstahlsicherung nicht zurücksetzen oder durch ein Neues ersetzen kann es gut möglich sein, dass das Gerät gestohlen wurde.



 

Tags: Betrug

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Letzte Änderung des Tests: 2009-04-28 11:37
Autor: pipe

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Revision: 1.2

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