Modellauto Testberichte und Ratgeber - Neueste Tests Maßstabsrechner, Modellbau, Modellautos, Test, Scheunen und Scheunenfunde http://testberichte.minipipes.de/feed/latest/rss.php Opel Kapitän P1 (2.5) 1958/59 eaglemoss 1:43 (IXO /Altaya) Hallo, liebe Modellautosammler und die es werden wollen,,,
aus der Opel Collection des Verlages eaglemoss stammt dieser Opel Kapitän in schönem Blauton. Als Hersteller wird oft IXO/Altaya angegeben. Die Proportionen wirken recht stimmig. Die Lackierung ist bis auf kleinste Fehler ganz ordentlich. Türgriffe, Zierleisten und Scheibenrahmen sind silbern bemalt. Sehr authentisch wirken die eingesetzten Leuchten und Blinker, obwohl diese teilweise nur auf verchromten Kunststoff schlecht gemalt sind.
Durch die geschlossenen Fenster sieht man vom sandbeigen Innenraum kaum etwas. Was man durch die offene Seitenscheibe auf der Fahrerseite sieht ist ganz gut gelungen. Die Armaturen mit dem weißen Lenkrad zeigen nur das Notwendigste.
Vorne sieht man einen ansprechenden Kühlergrill mit klar gedruckten Schriftzügen und Logo. Die Scheibenwischer sind verchromt und Bestandteil des Windschutzscheibenrahmens. Vorne und hinten ist ein weißes Nummernschild mit dem Schriftzug Kapitän auf geklebt. Die Schriftzüge am Heck und den Seiten sehen etwas merkwürdig aus und teilweise kaum lesbar.
Die einfachen Felgen mit aufgezogenen Weißwandreifen haben ein schwaches Profil, wirken aus der Zeit, sind aber doch etwas zu einfach ausgefallen.

Die Lieferung erfolgt in einer schönen Vitrine zusammen mit einem Begleitheft, welches aber bei den meisten Angeboten fehlt. Die Verarbeitungsqualität ist sehr schwankend. Bekannte Mängel sind Fehlteile wie Rückleuchten, gebrochene Scheibenwischer, Scheinwerfer und abgebrochene Stoßstangen. Einen Rückspiegel gab es nie ! Diese kommen aber recht selten vor, da das Modell meist in der Originalverpackung und der Klarsichtbox aufbewahrt wurde. Manchmal findet man die Teile noch unter dem Sockel. Durch den Weichmacher in den Reifen kann es vorkommen, dass der mit dem Kunststoff des Sockels reagiert hat und unschön wie verklebt aussieht.
Der Wert dieses Modell ist starken Schwankungen unterlegen, man kann aber die Beliebtheit des blauen Kapitäns immer noch erkennen. So liegen die Endpreise in Auktionen im Schnitt bei über 13 €, allerdings nur im einwandfreien und Original verpackten Zustand.




Abmessungen

11,2 cm lang, ca. 4,2 cm breit und ca. 3,7 cm hoch
Felgendurchmesser: 9 mm
Raddurchmesser 14 mm
Reifenbreite vorn 3 mm
Radstand 56 mm

Vitrine
15,2 cm lang, ca. 10,5 cm breit und ca. 6,5 cm hoch
Alle 1:43-Modelle werden auf einem Plexiglas-Block fotografiert, der einen direkten Größenvergleich erlaubt. Der ist 92 x 66 x 15 mm gross.


hier sieht man schnell, der Baja ist kleiner als 1:43
VW Käfer RIO 1:43

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http://testberichte.minipipes.de/content/9/1076/de/opel-kapitaen-p1-25-1958_59-eaglemoss-143-ixo-_altaya.html Sun, 26 Aug 2018 15:00:00 +0100
Vorsicht bei Modellautos aus ABS-Composite und Resine Der Versuch bei Herstellern ein neues Muster für einen Vergleich zu bekommen, wurde mit teils höchst seltsamen Argumenten abgelehnt. Man habe noch nie etwas davon gehört und obwohl ich diesen Qualitätstest vollkommen kostenlos angeboten hatte und den Mitarbeiter beim Lügen erwischte, wurde ich auf die Stufe eines kriminellen Erpressers gestellt. Diese Einschüchterungsmethode kenne ich allerdings schon aus einigen ebay-Fällen genauso wie Briefe von dubiosen Anwälten !
Tatsache ist allerdings, dass sich Kunststoffe verziehen oder im Laufe der Jahre porös werden können. Sieht man ja an vielen Plastikmodellen aus Bausätzen. Verändern sich die Spaltmaße der Türen und Hauben oder klemmen diese, sind diese, Halter oder die Karosserie verzogen. Manche enthalten sog. Weichmacher und ähnliche Stoffe, die das Material über längere Zeit weich halten soll, wirken natürlich nur, wenn das Modell nicht im Schaufenster oder auf einer Fensterbank stand. Manche kennen das ja von geplatzten Reifen oder an gelösten Flächen am Plastiksockel einer Vitrine.
Bei Composite werden mehrere Materialien verbunden, was dann insgesamt die Eigenschaften verbessern soll. Da die Zusammensetzung geheim ist, und die meisten Sammler die Werbeaussagen kaum nachprüfen können, gilt die Warnung für alle Composite-Stoffe.
Damit sich diese leichten Modelle wie eines aus Metall (diecast) anfühlen, kommen ins innere Gewichte oder eine Verstärkung aus Metall hinzu, was meistens auch Zinkdruckguss oder eine bleihaltige Resteverwertung zu sein scheint. Und genau das ist der Haken. Dieses Material dehnt sich nicht nur bei Hitze, sondern auch bei Korrosion stärker als Kunststoffe aus.
Dabei wird das Compositematerial gedehnt und tatsächlich fängt es nach einiger Zeit an den beanspruchten Stellen wie Halter, Schrauben oder Clips wie bei den Fotos zu brechen. Sind die Metallteile noch mit dem Unterboden oder anderen Plastikteilen verklebt wirkt sich das auf die ganze Karosserie aus oder die Klebestelle reißt ein unschönes Loch heraus.
Genau wie bei Resine kann dies während des Transportes passieren, auch wenn sich das Modell in einer Styropor-Verpackung befindet. Gegen hohe Fliehkraft hilft auch diese nicht wirklich viel.
Durch die mangelhafte Kooperation eines Herstellers liegt der Verdacht nahe, dass auch neue Modelle betroffen sein könnten. Für die gilt allerdings eine gesetzliche Gewährleistung von 2 Jahren ! Daher: auch neue Modelle ganz genau betrachten, wiegen und vermessen. Am besten macht man noch gute Fotos vom Lieferzustand, damit man den Schaden nicht auf den Transport schieben kann. Dann die Maße und das Gewicht regelmäßig kontrollieren. Hier besonders auf Veränderung der Spaltmaße und klemmende Teile achten. Besonders in den ersten 2 Jahren.

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http://testberichte.minipipes.de/content/1/1075/de/vorsicht-bei-modellautos-aus-abs_composite-und-resine.html Sat, 18 Aug 2018 14:38:00 +0100
Pink Cadillac Fleetwood 1955 'Elvis' MRC 1:18 Hallo, liebe Modellautosammler und die es werden wollen,,,
seit etwa 2012 gibt es diese Sonderserie des Cadillac Fleetwood von 1955 in pink. Hier handelt es sich um ein verändertes und fehlerhaftes Exemplar, wie man es so häufig bei Gebrauchtangeboten findet. Beim Transport waren zudem die Räder, Spiegel und Antenne gebrochen.
Da das Modell über 30 cm lang ist, passt es oft nicht in gängige Vitrine und ist daher oft stark verschmutzt und verstaubt. Die Räder wurden durch welche von Greenlight ausgetauscht. Daher ist es nicht mehr authentisch und somit auch nicht viel wert. Die Basis stammt vermutlich aus dem Hause Yatming, zumindest ist der Guss genauso solide,dick und schwer. Die Proportionen stimmen weitgehend. Die vorderen Türen lassen sich öffnen, die anderen, Motorhaube und Kofferraum bleiben verschlossen. Die Spaltmaße der Türen liegen noch im Rahmen und sind unregelmäßig. Beim öffnen fällt einem gleicht der unschöne dicke Holm ins Auge.

Seitenansicht Panorama

Auch als neues Modell bekommt man zu Preisen von weit über 60 € nur ein mäßig gefertigtes Modell mit einer ausgesprochen welligen Lackierung (Orangenhaut). Im gebrauchten Zustand, beschädigt ab 8 € und im schlechten Zustand ab 18 € spiegeln die Preise beendeter Auktionen das tatsächliche Interesse und den realen Wert wieder. Sammlerwert ist hier wohl nur in Kreisen echter Elvis-Fans vorhanden.
Die Ausstattung ist zwar recht umfangreich mit reichlich viel Chrom, allerdings aus billigsten Hartplastik gespritzt. Beim Testmodell ist das Chrom nicht nur verschmutzt sondern auch angelaufen..
Im Innenraum ist alles vorhanden, was den Luxus der damaligen Zeit recht gut widerspiegelt. Wirkt aber recht billig und nicht zu Ende gedacht. Was zählt ist der ideelle Wert, sagen manche, andere nehmen von so einem schlechten Modell eher Distanz auf.
Es gibt zum Vergleich einen pinken Cadillac von MCC von 1949 als Cabrio, bei dem die Verarbeitung und Detailgenauigkeit weitaus besser ist und der Preis um 60 € liegt. In kleineren Maßstäben gibt es auch bessere manchmal zusammen mit einer Elvis-Figur. Im Maßstab 1:18 kann man ein fast gleiches Modell von greenlight in einer limitierten Auflage, jedoch mit schwarzen Kühlergrill und anderen Nummernschild ab 70 € erwerben.




Abmessungen

31,5 cm lang, ca. 11,3 cm breit und ca. 9 cm hoch
Felgendurchmesser: 20 mm
Raddurchmesser 37 mm
Reifenbreite vorn 10 mm
Radstand 185 mm


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http://testberichte.minipipes.de/content/1/1074/de/pink-cadillac-fleetwood-1955-_elvis_-mrc-118.html Sun, 12 Aug 2018 14:25:00 +0100
Zinkpest unter der Lupe Hallo, liebe Modellautosammler und die es werden wollen,,,
über Zinkpest findet man jede Menge Abhandlungen und Erklärungsversuche wie Zinkpest entsteht und was man dagegen tun kann. Die Ursachen sind aber so vielfältig wie die Möglichkeiten eines Chemiebaukastens. Fakt ist, dass bei der Herstellung von Modellautos jede Menge Chemie im Spiel ist. Tatsächlich ist der Begriff Zinkpest eigentlich falsch, weil niemals reines Zink für einen Guss verwendet werden kann, sondern eine Legierung die man Zamak nennt. Die Kernbestandteile dieser Legierung sind Zink, Aluminium, Kupfer und Magnesium. Manchmal kommt auch Blei hinzu, sowie sogenannte Schmelzebehandlungsmittel, wozu auch Fluss- und Trennmittel zählen. Bei der Lackierung kommen ebenfalls viele Chemikalien zum Einsatz. Darunter auch Metallpigmente die so schöne Bezeichnungen wie kobaltblau oder nickelgelb haben und chem. Verbindungen sind. In Metallicfarben stecken auch Pigmente von Aluminium, Glitter und anderen Metallen. Jede Gießerei hat ihr geheimes Rezept, genauso wie die Farbenhersteller. Im Prinzip kann man behaupten, die Ursache zu ermitteln ist unmöglich. Natürlich ist auch die Behauptung falsch, die Zinkpest sei nur vor dem Jahre 1970 aufgetreten. Tatsächlich sind auch nagelneue Modelle von Korrosion betroffen, der Kostendruck im Wettbewerb könnte ja den einen oder andere Hersteller dazu verleiten, das Material mit Blei zu strecken, was dann als Materialfehler mit kleinen Abweichungen im Promillebereich bezeichnet wird. Andere verwenden beschädigte Modellautos aus der Produktion oder dem Recycling und Gießreste wieder, sodass der Guss auch durch Lackreste und andere Materialien verunreinigt werden kann: Beulen am bburago-Modell beseitigen.
Auffällig und sehr ärgerlich für den Sammler ist auch, dass gerade sog. Premiummodelle mit sehr vielen Details öfters betroffen zu sein scheinen als Spielzeugautos. Natürlich spricht sich der Schaden an teuren Modellen schneller herum als bei einem billigen. Manchmal gibt es auch Fehlalarm, Risse im Lack und Pickel bedeuten nicht immer gleich Zinkpest ! Steht ein Modellauto länger in einem Schaufenster oder der Fensterbank und ist starken Temperaturschwankungen ausgesetzt, können sich auch Spannungsrisse und Pickel bilden.

Andere Schäden, die aussehen wie Beulen sind durch Lunker entstanden. Lunker sind winzig kleine, manchmal auch recht große Hohlräume, die beim erkalten vom Zinkdruckguss entstehen können.
Experimente mit Zinkresten aus Metallbausätzen von Hubley ergaben, dass gutes Material auch nach 40 Jahren kaum korrodiert. Bei einem Bausatz hatte das uralte Material eine schwarze Schicht. Nachdem die abgeschliffen wurde, konnte das Material verwendet werden und hat schon seit Jahren keine Anzeichen von irgendwelchen Schäden.
So könnte auch das grüne Modell zu retten sein, muss aber eine komplette Neulackierung in Kauf nehmen. Es wird nach und nach durch abschleifen entlackt. Dann werden die frisch entlackten Stellen grundiert. Andere Stellen bleiben blank, um eine weiteren Fortschritt der Korrosion im Auge zu behalten.

In der Fotostrecke "diashow" ist zu sehen, dass bei dem grünen Modell die ganze Oberfläche direkt unter dem Lack hellgrau bis schwarz ist. Dann wurde noch mit Sekundenkleber gearbeitet, welcher sich aber teilweise schon gelöst hat. Mancher Sekundenkleber reagiert auf Feuchtigkeit oder löst sich unter Wasser ganz auf. Aber auch beim Kleber gibt es Unterschiede. Lackierte Metalloberflächen und Kunststoff darf man nicht mit Kleber verkleben, der keine füllenden Eigenschaften hat und nicht flexibel ist. Eine Klebestelle sieht so aus, als sei sie regelrecht explodiert. Das hier eine Reaktion statt gefunden hat und Feuchtigkeit eine Rolle spielte ist wahrscheinlich. Teilweise haben wir den Lack ab gefeilt und darunter einwandfreies Material gefunden. An anderen Stellen konnte man den Lack mit dem Fingernagel entfernen, besonders an den feinen Rissen. Die Risse sind ein Anzeichen, dass das Modell vor dem Lackieren nicht korrodiert war. Es ist also gut möglich, dass hier die fast über das ganze Modell verteilte schwarze Schicht etwas mit dem Lack zu tun hat, aber noch lange nicht bewiesen ! Richtig ist aber, dass die schwarze Schicht, oft auch als Zinkcarbonat bezeichnet, weniger bedenklich als die kristalline Korrosion (Weißrost) ist, die leicht zerbröckelt. Ist die schwarze Schicht ein Anzeichen für schlechtes, schon bei der Produktion korrodiertes Material wird auch das grüne Modell früher oder später auseinander fallen. Daher auch das schrittweise entlacken und grundieren.

Bei dem roten Modell sind mehre Pickel zu sehen, welche Einschlüsse oder kristalline Korrosion oder beides sind. Es ist zudem hell grundiert, weshalb der Unterschied zwischen dem Weißrost und der Grundierung kaum zu erkennen ist. Sind die Einschlüsse selber Zinkstaub oder Eisenspäne können diese natürlich auch korrodieren. Kann man mit dem Fingernagel den Pickel weg drücken, so ist es höchstwahrscheinlich Korrosion. Diese kleinen Stellen kann man säubern und mit sehr flüssigen Spachtel auffüllen, z.B. surfacer 1000. Mit einer Spritze unter leichten Druck läuft der Spachtel dann in jede Ritze und drückt den Weißrost raus. Zumindest ist die korrodierte Stelle luftdicht verschlossen. Nun steht das Modell schon einige Wochen ungeschützt im Regal und es bildeten sich keine neuen Blasen. Ob das Experiment geglückt ist und die Korrosion tatsächlich gestoppt wurde, kann man aber erst nach einigen Monaten sagen. (wird daher fortgesetzt !).
Eine sichere Reparaturmethode gibt es für beide Fälle sicherlich nicht, es sind lediglich Experimente, deren Ergebnisse erst nach langer Zeit sichtbar werden. Sicher ist aber, dass jedes von Korrosion betroffene Modell unterschiedlich ist und reagiert, bei den einen kann man die Korrosion stoppen bei anderen hilft selbst das luftdichte Verschließen nichts.


bild25
Pickel unter starker Sonneneinstrahlung
bild26
Weißrost auf einer Haube

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http://testberichte.minipipes.de/content/12/1073/de/zinkpest-unter-der-lupe.html Fri, 10 Aug 2018 14:11:00 +0100
Man L2000 Herpa 1:87 Autotransporter als Rostlaube Hallo, liebe Modellautosammler und die es werden wollen,,,
für ein Diorama, einer Aral-Tankstelle mit Werkstatt, die die Firmenfarbe lichtblau hat, sollte der alte Autotransporter im Hinterhof nachgebildet werden. Der einst häufig beanspruchte Transporter hat viele Rostpickel und der Lack ist schon richtig ausgebleicht. Ein passendes Modell gab es seit Mitte der 90er Jahre, welches extra für einen leichten Umbau konzipiert wurde. Das Zerlegen des schon sehr alten Modells war aber doch etwas schwieriger.

Zur Demontage des Fahrerhauses muss zuerst die schwarze Frontblende mit dem Kühler vorsichtig entfernt werden. Dieser saß aber so fest, dass trotzdem eine Stift gebrochen ist. Dann kann man das Fahrerhaus etwas anheben und nach hinten drücken, bis diese aus den 2 Ankerstiften gelöst werden kann. Diese sind nicht rund sondern rechteckig, was später beim Zusammenbau wichtig ist. Hinten ist die verstellbare Rampe auf das Fahrgestell gesteckt, welche man durch vorsichtiger hin- und her bewegen lösen kann. Diese besteht aus 2 Teilen und ließ sich leicht trennen.

Seitenansicht Panorama

Nach ein paar Tests mit einem silbernen Lackstift wurden alle Teile leicht angeschliffen und mit weißen Filler bedeckt. Dieser soll eine richtige Struktur von Beulen und Rostpickeln nachbilden. Das ist richtig diffizil und man braucht dafür richtig viel Übung, denn das nachträgliche Schleifen bringt hier nur unbefriedigente Ergebnisse. Der sehr fein pigmentierte Filler aus dem Hause Molotow ist zwar richtig teuer, aber noch am besten geeignet. Nach ein paar Übungen wurde der richtige Abstand ausgelotet, damit ausreichend Deckung vorhanden ist und die Pickel durch das Sprenkeln nicht zu groß werden. Nach dem Trocknen wurde dann noch etwas nach geschliffen, allerdings nur an den Details, an denen der Filler zu dick aufgetragen war. Da nun die Oberfläche sehr rauh ist, braucht man nicht alles nach zu schleifen. Mit den Acrylfarben schiefergrau und braun wurden verschiedene Farbflecken auf die weißen Flächen aufgetragen. Als letzte Schicht kommt ein sehr stark verdünntes lichtblau, welches noch mit etwas weiß und grau gebleicht wurde, mit sehr geringen Druck auf gesprüht. Die dunkleren Farbflecken schimmern dann leicht durch, sodass sich ein realer Alterungseffekt ergibt. Das reichte aber noch nicht, um die Rostpickel nicht wie Putz von der Hauswand aussehen zu lassen. Daher wurde dann noch mit verschiedenen Pastellkreiden gezaubert. Die Pickel kommen noch etwas besser hervor und man kann diese auch im Hintergrund des Diorama gut erkennen. Auch durch die leicht satinierten Werkstattfenster. Da, wo beim Original das Abschleppseil über den Stahl scheuerte wurden dann noch durch mehrere Farbschichten, schleifen und feilen richtig fette Roststellen modelliert. Für die Rückleuchten wurde etwas rot mit schiefergrau gemischt.
Beim Zusammenbau musste dann an einigen Stellen wieder Farbe abgekratzt werden, damit die Teile wieder gut zusammenpassen. Das kommt eben davon, wenn man zu faul zum abkleben ist. Auch bei einer Rostlaube sollte man sauber arbeiten !
Am Ende war die Farbschicht dann doch etwas zu dick geraten, dafür aber deckend, dass es gut zum Diorama passt. Sobald dieses fertig ist, kommt dann noch Moos aufs Dach vom LKW und der Werkstatt, welches dann mit einem Schwamm gestempelt wird.
Das Modell von herpa ist schon für einen Umbau geeignet, aber nicht ideal und teilweise auch zu instabil. Für einen Farbwechsel sollte man vielleicht eine andere Farbe als das leuchtende Orange wählen. Als Basis für Rostnachbildungen ist der Farbton ganz gut. Da es im Maßstab etwas kleiner ausfällt, nahezu ideal für den Hinterhof. Der Kaufpreis für das gebrauchte Modell lag bei 13 € plus Versand von 4 €, also bei 17 €. Man bekommt es auch als MAN-Werbemodell "die leichte Reihe" und in anderen Farben. Der Aufbau ist auch bei anderen Kleintransportern und LKWs von herpa zu finden. Teilweise als Bastler oder stark gebraucht viel günstiger und für den Umbau als Ersatzreserve gut geeignet.




Abmessungen

8,7 cm lang, ca. 2,7 cm breit und ca. 2,9 cm hoch
Felgendurchmesser: 5,5 mm
Raddurchmesser 9,5 mm
Reifenbreite vorn 2,8 mm
Radstand 48,5 mm


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http://testberichte.minipipes.de/content/3/1072/de/man-l2000-herpa-187-autotransporter-als-rostlaube.html Thu, 09 Aug 2018 14:07:00 +0100
MB L1000 Express 1929 'Märklin' von Schuco 1:43 limited Edition Hallo, liebe Modellautosammler und die es werden wollen,,,
aus dem aktuellen Programm von Schuco gibt es dieses Modell in einer Limitierung von 1000 Stück allerdings ohne Zertifikat. Das Original wurde als W37 in den Jahren 1929-1936 als Lieferwagen gebaut. Da Märklin nun auch zu Schuco gehört, lag es nahe auch deren Tradition wieder zu beleben. Das ist durchaus gelungen, zumal es sehr an alte Märklin-Modelle erinnert.
Die Lieferung erfolgt in einer recht großen Vitrine, die fast luftdicht mit dem Sockel abschließt und einen Umkarton, die als Designerverpackung bezeichnet wird. Obwohl auch diese Serie in China produziert wird, ist die Verarbeitungsqualität ganz gut und schwer, aber nicht perfekt. Man sieht schon, dass viele Details von Hand montiert und gemalt wurden, was manche lieben und andere nicht mögen.

Das Modell besteht nahezu komplett aus Zinkdruckguss mit wenigen Teilen aus Kunststoff. Die großen Felgen mit silberner Lackierung sehen einen Tick zu modern aus, sind aber immer noch authentisch. Darauf sind Gummireifen aufgezogen, die ein einfaches Profil aber keine Beschriftung haben. Die Lackierung ist ziemlich gut, es sind kaum Wellen und Einschlüsse erkennbar. Der schwarz lackierte Unterboden ist einfacher gestaltet, schlechter lackiert und man kann einige kleine Pickel erkennen. Die Schriftzüge sind sehr sauber gedruckt. Die Front mit zwei Scheinwerfern, einen verchromten Kühlergrill und darauf ein winziger Mercedesstern machen einen guten Eindruck.

Alle Kunststoffteile wie Scheibenwischer, Spiegel und einige Griffe sind fest eingesetzt. Dazu gibt es vorne und hinten jeweils ein schwarzes Nummernschild. Durch die geschlossenen Scheiben sieht man vom schwarzen Innenraum nicht viel. Es sind zwei schwarze, zu glänzende Sitze ohne Struktur verbaut. Das Lenkrad hat 4 Speichen und 2 Ringe, Bedienhebel, Griffe und Kurbeln sind ebenfalls vorhanden. Weniger gut sind die Lüftungsschlitze an der Motorhaube und die schwarz aufgemalten Türscharniere. Insgesamt betrachtet ist der LKW gut gelungen und spiegelt die solide, alte Bauweise wieder.

Zum Bedauern vieler Sammler sprengt der Kaufpreis von 50 € deren Budget, während eingefleischte Märklinisten sich wohl gleich massenweise auf das Modell stürzen werden. Teilweise sind schon einige in Auktionen versteigert worden, die als B-Ware bei etwa 25 € endeten. Bei B-Ware wird oft mit den Worten nur Verpackung und/oder die Vitrine beschädigt angeboten, was aber häufig durch Transportschäden passiert. Weitere Schäden sind hier nicht ausgeschlossen !
Mit steigenden Sammlerwert darf man nicht rechnen, auch wenn es in kurzer Zeit schon ausverkauft sein dürfte. Wer kein Märklin-Fan ist, findet auch ein fast gleiches Modell in anderer Farbe von Weihnachten 2017 mit Schnee und Paketen auf dem Dach. für welches man noch gut 10 € drauf legen muss.




Abmessungen

10,8 cm lang, ca. 3,9 cm breit und ca. 5,8 cm hoch
Felgendurchmesser: 13 mm
Raddurchmesser 19 mm
Reifenbreite vorn 3 mm
Radstand 77 mm


Alle 1:43-Modelle werden auf einem Plexiglas-Block fotografiert, der einen direkten Größenvergleich erlaubt. Der ist 92 x 66 x 15 mm gross.


hier sieht man schnell, der Baja ist kleiner als 1:43
VW Käfer RIO 1:43

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http://testberichte.minipipes.de/content/7/1071/de/mb-l1000-express-1929-_maerklin_-von-schuco-143-limited-edition.html Tue, 07 Aug 2018 17:07:00 +0100
VW Käfer 1200 Ovali 1955 von Schuco in 1:32 Hallo, liebe Modellautosammler und die es werden wollen,,,
vor einigen Jahren brachte Schuco eine Serie von VW-Modellen im Maßstab 1:32 heraus. Die gab es mit Vitrine in einer edel wirkenden Verpackung. Die Ausstattung kann sich durchaus sehen lassen, haben aber teilweise grundsätzliche Fehler. So ist die Windschutzscheibe mit den Scheibenwischern total daneben geraten. Nur die Motorhaube lässt sich öffnen, aber der zu sehende Motor sieht etwas merkwürdig aus. Die Räder sind dreh- und lenkbar und sind leicht gefedert. Die Weißwandreifen machen einen guten Eindruck und sind zudem noch beschriftet. Die Scheinwerfer sind ganz ordentlich und einzeln eingesetzt. Die Rückleuchten leider nur aufgemalt. Das Interieur zeigt alles wenige, was damals in einem Käfer so zu finden war. Neben dem weißen Lenkrad ist auch ein Tacho, Türgriffe und Kurbeln an der Türverkleidung, hellbraune Sitze, Handbremse und Schalthebel zu sehen. Unregelmäßigkeiten in der Verglasung verzerren die Ansicht jedoch ziemlich stark. Die Lackierung ist ganz ordentlich, hier und da sind schwach Beulen erkennbar, die durch schwankende Qualität des Zinkdruckgusses verursacht werden oder zu dick aufgetragene Grundierung ist.

Das ganze Modell wirkt wie ein nachträglich verbessertes Spielzeugauto mit teils sehr guten, aber leider auch mit ganz schlechten Details bzw. Konstruktionsfehlern. Die Verarbeitung ist eigentlich ganz gut, aber nicht mit dem besten Material gebaut. Zuletzt gab es das Modell beim Spielwarendiscounter zu einem Sonderpreis von 10 €. Dafür bietet das Modell recht viel. Zum Umbauen ist es weniger geeignet. Es gab 2 verschiedene Serien, wobei die jüngere einige Verbesserungen aufweist, die jeweils einige Käfermodelle und einen Karman Ghia enthielten. Je nach Varianten schwanken die Preise heute zwischen 10 und 30 €. Manche, schon einmal verkaufte Artikel, wurden immer wieder neu eingestellt, weshalb Verkäufe über 20 € auch ein fake sein könnten oder schon mehrmals eine Kundenretoure war. Realistisch betrachtet liegt der Wert heute bei 13 €. Dafür wäre das Modell gut genug und ist vielleicht für Sammler interessant, die nur noch wenig Platz haben. In der Regel ist das Interesse an diesem Maßstab eher niedrig, weshalb der Wert auch nicht steigen wird. Auch wenn einige Verkäufer durch fiese Tricks den Wert nach oben manipulieren wollen, bleibt es trotzdem ein Fehlermodell, welches sicher nicht weiter im Wert steigen wird, auch wenn es schon lange nicht mehr produziert wird.




Abmessungen

13,4 cm lang, ca. 5,2 cm breit und ca. 4,5 cm hoch
Felgendurchmesser: 13 mm
Raddurchmesser 21 mm
Reifenbreite vorn 4 mm
Radstand 79 mm



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http://testberichte.minipipes.de/content/1/1070/de/vw-kaefer-1200-ovali-1955-von-schuco-in-132.html Mon, 06 Aug 2018 13:49:00 +0100
Lanz D2016 Traktor von Wiking 1:87 Hallo, liebe Modellautosammler und die es werden wollen,,,
aus der aktuellen Serie von Wiking stammt der Lanz Traktor D 2016 # 088202 als Nachbildung aus dem Jahre 1956. Das gleiche Modell gibt es auch unter den Namen John Deere in grün-gelber Farbgebung. Das kleine Modell kann zum regulären Preis von 7,49 € gekauft werden. Beim Transport oder in der Einkaufstüte kann durch Erschütterungen und Vibration der Fahrersitz lose sein oder in der Verpackung herum fliegen. Diesen kann man einfach wieder einstecken, muss aber beim Auspacken aufpassen.
Es sind recht viele Details zu sehen, die zudem noch in ansprechender Qualität verarbeitet wurden. Die markante Lenkstange fehlt leider. Dafür gibt es echte Gummireifen und ein beeindruckendes Logo auf der Vorderseite zu sehen.

Seitenansicht Panorama
macht sich gut im Gelände

Pedalerie und Anbauteile sind alle vorhanden, jedoch nicht immer passend für andere Deichseln und Teile. Um einen großen Anhänger wie den 40d von Wikings Büssing LU aus dem Graben zu ziehen oder rangieren zu können, bedarf es einiger Anpassungen oder eine andere Deichsel. Die Vorderachse ist sehr beweglich, nicht lenkbar, aber gut für unebenes Gelände. In einem diorama kann die silberne durchgehende Vorderachse störend wirken, wie im Panoramafoto zu sehen, kann man mit etwas Streumittel, Flocken oder Steine diese gut verstecken.
Insgesamt betrachtet bekommt man ein Modell zu einem noch günstigen Preis, welches aber mehr für Sammler als für Modellbauer gedacht ist. Die Anpassung an bestimmte Szenen in Dioramen oder der Modelleisenbahn ist aber kein unlösbares Problem. Mit einer Länge von 2 cm passt der Trecker auch auf kleinere Ladeflächen.




Abmessungen

22,5 cm lang, ca. 1,8 cm breit und ca. 2,2 cm hoch
Felgendurchmesser vorne: 5 mm
Raddurchmesser vorne: 8 mm
Reifenbreite vorne: 1,2 mm
Felgendurchmesser hinten: 9 mm
Raddurchmesser hinten: 14 mm
Reifenbreite hintene: 3 mm
Radstand 20 mm


Alle 1:43-Modelle werden auf einem Plexiglas-Block fotografiert, der einen direkten Größenvergleich erlaubt. Der ist 92 x 66 x 15 mm gross.

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http://testberichte.minipipes.de/content/7/1069/de/lanz-d2016-traktor-von-wiking-187.html Sun, 05 Aug 2018 12:15:00 +0100
VW T1 Pritsche mit Hebebühne von Husky Hallo, liebe Modellautosammler und die es werden wollen,,,
bis zum Jahre 1970 wurde kleine Modelle im Maßstab 1:75 von Husky produziert, die danach auch als Corgi erhältlich waren. Der Verkauf erfolgte damals in einer einfachen Verpackung über Woolworth-Filialen. Dieser VW T1 ist also älter als 48 Jahre, wurde in England in großen Mengen hergestellt und kann man heute noch relativ oft finden. Die Preise verkaufter Modelle schwankten von wenigen bis zu 50 €, wobei letzterer wohl eher ein Phantasiepreis ist oder der Endpreis womöglich gepuscht wurde.
Der Wert eines bespielten Modells liegt daher bei unter 5 €, bessere in OVP weit höher, allerdings kaum noch zu finden und nur im vereinigten Königreich gefragt.
Es gibt zudem noch zahlreiche Varianten mit der Bezeichnung Volkswagen pickup truck, zum Beispiel ein Camper oder ein Kran, die zu Verwechslungen in der Wertbestimmung führen.
Ein stark bespieltes und farblich verändertes Modell ist sicher nicht viel wert. Die Besonderheit ist eigentlich nur die Hebebühne der Nummer 12, die sich voll ausziehen und oben drehen lässt.

Die Proportionen sind für den Maßstab 1:75 bis auf die Breite nicht ganz stimmig. Referenzen für die korrekten Abmessungen dieser Sonderanfertigung einer Flachpritsche mit langem Radstand gibt es heute nicht mehr. Angebote im Internet mit falschen Maßstabsangaben bringen eigentlich nichts, da nicht wirklich für Modellbauer interessant, und sicher ist der Maßstab größer als 1:87 und kleiner als 1:64 !
Der Lackierung ist eigentlich ganz ordentlich gewesen. Auch die Kunststoffteile sind nicht porös. Spuren von Korrosion als leichter Rost gibt es nur an den Achsen. Bei Modellen vor 1970 trat oft Korrosion in Form von sogenannter Zinkpest auf, die sich meist in Form von Rissen zeigte. Die sichtbaren Schäden sind hier also nur durch Spielen o.ä. entstanden. Die Qualität der Basis kann man also als ganz gut bezeichnen, auch wenn nur sehr wenige details vorhanden sind. Einer Restauration würde also nichts im Wege stehen.
Die Räder sind aus einem Guss und zeigen ein sehr kräftiges Profil. Im Inneren der Fahrerkabine ist rein gar nichts vorhanden, was man durch die trüben und verschmutzten Scheiben in transparentem Blau auch nicht sehen kann.




Abmessungen

6 cm lang, ca. 2,4 cm breit und ca. 2,4 cm ohne Hebebühne hoch
Gesamthöhe mit Hebebühne ausgefahren 4,8 cm, unten 3,8 cm. Felgendurchmesser: 4 mm
Raddurchmesser 8 mm
Reifenbreite vorn 3 mm
Radstand 34 mm



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http://testberichte.minipipes.de/content/7/1068/de/vw-t1-pritsche-mit-hebebuehne-von-husky.html Sun, 05 Aug 2018 12:14:00 +0100
Tatra T815 Pritsche Mab Mobile / Permot 1:87 Hallo, liebe Modellautosammler und die es werden wollen,,,
dieses Modell stammt noch aus den achtziger Jahren und ist heute um die 20-35 Jahre alt. Es wurde zwar noch in den neunziger Jahren, teils unter dem Namen Permot, weiter produziert, hatte dann aber auf der Verpackung schon eine neue Postleitzahl nach der Wiedervereinigung. Das Modell besteht zum größten Teil aus Metall und ist ziemlich schwer. Nur die Fahrerkabine und einige Anbauteile sind aus Kunststoff und sollen aus dem Hause Wiking stammen, was aber nicht bestätigt wurde. Die etwas bessere Qualität der Fahrerkabine spricht allerdings dafür.

Die relativ schwere Pritsche ist mit der Kardanwelle am Getriebe genietet und ist ein gravierender Konstruktionsfehler. So ist hier die Kardanwelle gebrochen und die Pritsche bewegt sich in alle Richtungen. Dass die zweite Niete auch abbricht ist nur eine Frage der Zeit. Die Plane aus Kunststoff hat wohl etwas in der Sonne gestanden und ist stark vergilbt. Die Proportionen wirken leicht unstimmig und der Pritschenaufbau etwas zu breit geraten.

Auch sonst macht das Modell keinen guten Eindruck. Wirkt irgendwie nicht fertig gestellt oder nicht zu Ende gedacht. Die Räder haben etwa die Qualität gängiger Werbemodelle, könnten aber aufgewertet werden. Der Packung liegen noch einige decals mit Nummernschildern und Aufschriften und 2 Spiegel bei, die man vielleicht noch verwenden könnte. Auf der Verpackung ist eine Kurzanleitung zu sehen, die so aber kaum brauchbar ist. Da muss man schon im Internet nachschauen, wo die Spiegel beim Original befestigt sind.
Das Interieur sieht ebenfalls ganz anständig aus und macht einen vollständigen Eindruck. Es sind drei unterschiedlich hohe Sitze, ein Armaturenbrett mit Lenkrad zu sehen. Vorne sind noch 3 Scheibenwischer in Kabinenfarbe zu sehen.
Sofern man die verklebte Fahrerkabine gebrauchen kann, hat man doch eine solide Basis zum Umbauen, die man oft genug unter 5 € bekommen kann. Da es die Herstellerfirmen schon lange nicht mehr gibt, ist eine Wertsteigerung wahrscheinlich, aber ein einwandfreies und fehlerfreies Modell zu finden ist quasi unmöglich.




Abmessungen

11,3 cm lang, ca. 3,2 cm mit Plane breit und ca. 4,2 cm hoch
Felgendurchmesser: 7 mm
Raddurchmesser 12 mm
Reifenbreite vorn 3 mm
Radstand 66 mm



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http://testberichte.minipipes.de/content/7/1067/de/tatra-t815-pritsche-mab-mobile-_-permot-187.html Sun, 05 Aug 2018 12:12:00 +0100