Technisches im Test

ID #1909

HTPC-Gehäuse aerocool playa slim im Dauertest

Hallo, liebe Leser,,,

Das Gehäuse ist recht leicht, wird in einem schlichten Karton mit Einlagen aus Styropor geliefert und kann als Desktop oder Turm mit beiliegenden Ständern aufgestellt werden.
Das Zubehör und eine knapp verfasste Anleitung befinden sich im Inneren des Gehäuse. Ein Lüfter 80x80 mm ist bereits in das Gehäuse eingebaut und kann geregelt an das mainboard mit 3-pin oder direkt an die 12V-Stromversorgung über einen Molex-Stecker 4pin angeschlossen werden.
Die Handhabung ist recht einfach. Passende Schrauben für jede Montagemöglichkeiten sind reichlich vorhanden.

Ungewöhnlich ist der Einbau eines SFX-Netzteiles vorne rechts oder rechts oben. Am besten kauft man es gleich mit passenden Netzteil.
Der nachträgliche Einbau erfordert etwas Fachkenntnis, insbesondere über korrekte Erdung.

Vorderansicht Panorama

Die Lieferung erfolgt mit einem Einbaurahmen für ein Medienlaufwerk 5,25". Einer für mehrere Festplatten ohne Medienlaufwerk muss extra bestellt werden.
Vorne ist eine LED-Kette mit unterschiedlichen Farbmustern und Einzelfarben in 13 Modi eingebaut, die über einen Taster vorne gewählt werden können.
Diese wird über einen Sata-Stromstecker versorgt. Das Einzellicht kann auch von Vorteil als TV-Leuchte sein, z.B. blau. Und lässt sich natürlich auch ganz abschalten.
Die Höhe innen ist ausreichend für aktuelle Systeme mit 80mm Höhe des Kühlkörpers. Lüftungslöcher sind fachlich korrekt und sinnvoll angebracht.
Grafikkarten passen bis zu 240mm Länge mit hinein (low profile).
Die Verarbeitung ist ganz ordentlich. Kabel lassen sich zudem teilweise unter dem Board verlegen. Im Zubehör ist auch ein Adapter für ältere Anschlüsse USB2 auf die zwei USB3 -Anschlüsse.
Insgesamt ein gutes und durchdachtes Produkt für Mainboards im Format Micro-ATX oder Mini-ITX.

Zunächst dient das Gehäuse für Lüftertests mit diversen Schallpegelmessungen. Dann folgen noch weitere Beschreibungen über den Netzteileinbau und der Laufwerke (SSD + DVD-Laufwerk). Dies ist ein Dauertest mit geplanten Fortsetzungen.

Einbau des Netzteils von Kolink
der Einbau des SFX-Netzteils ist etwas komplizierter, da die Abmessungen nicht ganz über einstimmen und deshalb etwas Nacharbeit erforderlich ist. Die Bleche für die Schraubenhalterung sind recht dünn und lassen sich leicht passend biegen.
Die Kabelführung für den Netzanschluss ist dabei nicht ideal und kann im ungünstigsten Falle an den Blechteilen beschädigt werden.
Die sind zudem voll lackiert und müssen für eine gute Erdung frei gekratzt werden.
Der Lüfter des Netzteil sitzt dabei ganz gut über den Lüftungsschlitzen im Gehäuseboden. Für den Betrieb als Desktop ist diese Konfiguration nicht ideal, sondern nur für den Betrieb als Tower. Ausserdem sollte man darauf achten, dass das Netzteil nicht zu heiß wird, da das Netzkabel direkt im Luftstrom steht.

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Kategorien zu diesem Artikel

Tags: Gehäuse, Kühlung, Mini-PC, PC

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Letzte Änderung des Tests: 2019-04-20 18:32
Autor: pipe

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