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ID #1907

Lüfter smartcooler LFM1560MV 60x60x25 High End

Hallo, liebe Leser,,,

diesen Lüfter von smartcooler gibt es seit dem Jahre 2001 und ist auch heute noch neu oder als neu zu Preisen um 18 € erhältlich. Oft genug wurde dieser in Office-PCs oder Industriecomputern auf einem Kühler für CPUs von AMD und Intel installiert. So stammt das Testexemplar auch von einem CPU-Kühler für 65 Watt Verlustleistung FSM1177M aus dem Produktionszeitraum 2001-2006.

Nach der Umrüstung auf eine heatpipe verschwand dieser dann für 13 Jahre gut gelagert in der Schublade nach dem Motto "kann man ja vielleicht nochmal brauchen". Trotz des hohen Alters ist keinerlei Schmutz, Alterung oder Korrosion erkennbar. Der Kunststoff, ein Thermoplast, ist nicht porös. Der bürstenlose Motor sowie das Doppelkugellager laufen so, als sei der gerade vom Band gelaufen. Das Spiel des Lüfterrades ist so gut wie nicht messbar, also äußerst gering. Im Betrieb bei höheren Drehzahlen war eine Vibration im unteren Frequenzbereich spürbar, die man auch als sonores Brummen bezeichnet. Das kommt von kleiner Unwucht des Motors oder des Lüfterrades und kann mit kleinen Silikondämpfern gut kompensiert werden.

Bei höchster Drehzahl, hier 2900 U/min direkt an 12V, ist das Lüftergeräusch deutlich wahrnehmbar, bei 2000 U/min spürbar leiser bis 24,2 dbA. Bei der untersten Drehzahl von 720 U/min an 5V ergab sich eine Lautstärke von 10,2 dBA, wobei die Nebengeräusche im Zimmer deutlich höher waren. Der Luftdruck m Nahbereich von 5-10 cm vor dem Lüfter ist ausgesprochen gut. Der Luftstrom ist bis zu einer Entfernung von 20 cm bei niedriger Drehzahl noch ausreichend hoch und bietet zudem genug Reserven gegen Überhitzung. Das bedeutet, dass dieser Lüfter bestens als CPU- oder Chipsatzkühler geeignet ist. In kleineren PCs kann dieser auch als Gehäuselüfter eingesetzt werden, sofern ausreichend Platz vorhanden ist und der Abstand zu kühlender Bauteile optimal unter 10 cm liegt. Mit dem 3-poligen Anschluß kann dieser an jedes mainboard der ATX- und ITX-Norm angeschlossen werden und lässt sich von 5-12 V regeln. Optimal lief der Lüfter mit 8V, 13 dBA bei 1900 U/min, mit noch guter Leistung bei geringer Lautstärke und einer nicht ganz geringen Stromaufnahme von 100 mA (0,1 A, 0,8 W). Das Drehmoment ist ausgesprochen hoch, sodass der schnelle Wechsel von niedriger zu hoher Drehzahl absolut sofort und ohne Stottern geschieht.

Der maximale Luftstrom (airflow) beträgt laut Hersteller 28,6 m³/h oder 16,82 cfm bei 2700 U/min. Die Lüfterblätter haben einen Abstand von 1,5 mm zum Gehäuse und können bis max. 75° betrieben werden. Das dieser Lüfter als High End bezeichnet wird, ist durchaus berechtigt. Bei guter Lagerung kann Der Jahrzehnte überstehen. In der Regel waren gebrauchte Lüfter oft auf Speichern oder im Keller gelagert, oft erkennbar am modrigen Geruch, weshalb man sich beim Kauf gebrauchter Exemplare gut absichern sollte. Auch wenn dieser Lüfter scheinbar ewig hält, sollte man ältere nur als Zusatzlüfter einsetzen und den Zustand genau prüfen.

Da es diese noch neu gibt, und der Preis für diese absolut gute Qualität durchaus im Rahmen liegt, könnte man sich diesen auch neu zulegen. Die hohe Zuverlässigkeit eines neuen Lüfters erlaubt auch einen Einsatz in einem Hochleistungsnetzeil in kleinen Formaten (TFX, SFX). Oder als Reservelüfter für heiße Tage. PWM-Lüfter haben den Zusatz P z.B. 1560XPV, welcher bis 6000 U/min hoch dreht. Der schwächste Lüfter mit 3-pin ist der 1560LV welcher mit max. 1700 U/min. arbeitet und der stärkere ist der 1560SV mit max. 3300 U/min.

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Tags: Kühlung, Lüfter

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Letzte Änderung des Tests: 2019-04-16 09:41
Autor: pipe

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Revision: 1.0

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