Modellauto Testberichte und Ratgeber - Neueste Tests Maßstabsrechner, Modellbau, Modellautos, Test, Scheunen und Scheunenfunde https://testberichte.minipipes.de/feed/latest/rss.php Lüfter aerocool shark 140 System Fan Hallo, liebe Leser,,

dieser Lüfter ist schon seit dem Jahre 2010 auf dem Markt und heute noch als neu erhältlich. Das Testmodell stammt aus dem Jahre 2016 und war ständig im Einsatz, weshalb die Gleitlager noch gut sind. Der Lüfter hat eine recht hohe Leistung, 96 cfm bzw. 163 m³/h, wenn er auf vollen Touren dreht und etwa 30 dBA laut ist, bei gedrosselter Drehzahl fällt die Kühlleistung etwas ab. Schwächer wird es, wenn dieser absaugend montiert wird. Das liegt auch daran, dass die Lüfterblätter 6 mm Abstand zum Lüftergehäuse haben und somit auch nicht sehr effizient sind. Zusätzlich sind an den Seiten jeweils kleine Öffnungen mit 5 mm Durchmesser zu sehen. Ließe sich auch seitlich anschrauben oder mit LEDs bestücken.

Die Regelung läuft ganz gut bei Spannungen von 6,7 - 12V bis 1520 U/min, Anlauf ab 4,5 V möglich, aber nicht immer..
Das Anschlusskabel erlaubt auch den Betrieb direkt an 12V vom Netzteil über einen 4-poligen Molexstecker. Die Lautstärke ist dabei bis 30 dBA gerade noch so erträglich, für viele Nutzer vielleicht zu laut, wobei hier die Windgeräusche überwiegen, weshalb eine Dämpfung des Gehäuse nur bei den Vibrationen im unteren Frequenzbereich etwas bringen würde.

Das Spiel des Lüfterrades ist mit 5mm auch zu hoch. Das Drehmoment ist mittelmäßig; die maximale Drehzahl wird relativ langsam erreicht. Die optimale Drehzahl liegt bei etwa 900 U/min oder 7,5 - 8V bei 20 dBA Lautstärke. Der Luftstrom erreicht damit bei ausreichender Windstärke eine Entfernung von 25 cm. Darunter ist die Kühlleistung nur noch auf kurze Distanz von 17 cm ausreichend hoch. Das reicht bei niedrigerer Drehzahl als Gehäuselüfter an der Front zur Kühlung eines kleinen Systems oder zur Verstärkung des Kamineffekts in einem Tower. Die Montage als absaugender Lüfter oben im Turm ist bei mittlerer Drehzahl ausreichend effektiv.

Motor und Lager sind eigentlich ganz gut, sodass die Haltbarkeit bei normalen Gebrauch eines privaten Nutzers ausreichend ist. Für den Dauereinsatz im Büro oder in einem Server reicht das nicht aus. Das Gehäuse ist aus schwarzen Hartplastik bei mittelmäßiger Qualität, und verträgt Temperaturen bis max. 60°, sollte also nicht zu heiß werden. Aktuelle Angebote reichen heute von 9-15 € je nach Ausstattung oder Restposten, wobei neue Lüfter oft nicht neu sondern gebraucht sind. Die Austattung ist dabei unterschiedlich, nur der Lüfter als retail, oder im Klarsicht-Karton mit reichhaltigen Zubehör mit Schrauben und low-noise-Adapter.

Insgesamt nicht der beste Lüfter, eher mittelmäßig mit ausreichender Zuverlässigkeit, technisch veraltet, und noch guten Preis-/Leistungsverhältnis. Da es von aerocool inzwischen wohl weit bessere zu ähnlichen Preisen gibt, z.B. Projekt 7 oder dead silent (DS), sollte man sich vielleicht eher die modernen Versionen anschauen.


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https://testberichte.minipipes.de/content/27/1105/de/luefter-aerocool-shark-140-system-fan.html Tue, 23 Apr 2019 11:29:00 +0200
Lüfter sharkoon 140 System Fan P für Gehäuse Hallo, liebe Leser,,

dieser Lüfter ist schon seit dem Jahre 2006 auf dem Markt und heute noch als neu erhältlich. Das Testmodell stammt aus dem Jahre 2011 und war nicht ständig im Einsatz, weshalb die Gleitlager noch gut sind. Der Lüfter hat eine recht hohe Leistung, 82 cfm bzw. 140 m³/h, wenn er auf vollen Touren dreht und etwa 36 dBA laut ist, bei gedrosselter Drehzahl fällt die Kühlleistung rapide ab. Noch schlimmer ist es, wenn dieser absaugend montiert wird. Das liegt auch daran, dass die Lüfterblätter 6 mm Abstand zum Lüftergehäuse haben und somit auch nicht sehr effizient sind. Zusätzlich sind an den Seiten jeweils kleine Öffnungen mit 5 mm Durchmesser zu sehen. Ließe sich auch seitlich anschrauben oder mit LEDs bestücken.

Die Regelung läuft ganz gut bei Spannungen von 7- 12V bis 1540 U/min. Bei Spannungen unter 7 V läuft der Lüfter nicht immer an oder stottert.

Das Spiel des Lüfterrades ist mit 5mm auch zu hoch. Das Drehmoment ist mittelmäßig; die maximale Drehzahl wird relativ langsam erreicht. Die optimale Drehzahl liegt bei etwa 1100 U/min oder 8,5 - 9V bei 25 dBA Lautstärke. Der Luftstrom erreicht damit bei ausreichender Windstärke eine Entfernung von 20 cm. Darunter ist die Kühlleistung nur noch auf kurze Distanz von 10 cm ausreichend hoch. Das reicht bei niedrigerer Drehzahl als Gehäuselüfter an der Front zur Kühlung von Festplatten oder in einem Tower zur Verstärkung des Kamineffekts. Die Montage als absaugender Lüfter oben im Turm ist weniger effektiv. 

Motor und Lager sind eigentlich ganz gut, sodass die Haltbarkeit bei normalen Gebrauch eines privaten Nutzers ausreichend ist. Für den Dauereinsatz im Büro oder in einem Server reicht das nicht aus. Das Gehäuse ist aus schwarzen Hartplastik bei mittelmäßiger Qualität, und verträgt Temperaturen bis max. 60°, sollte also nicht zu heiß werden.  Aktuelle Angebote reichen heute von 8-12 € je nach Ausstattung oder Restposten, wobei neue Lüfter oft nicht neu sondern gebraucht sind. Bei längerer Lagerung kann das Schmiermittel im Gleitlager austrocknen und das Lüfterrad bewegt sich nicht mehr.

Da es von sharkoon inzwischen wohl weit bessere zu ähnlichen Preisen gibt, sollte man sich vielleicht eher die modernen Versionen anschauen.


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https://testberichte.minipipes.de/content/27/1104/de/luefter-sharkoon-140-system-fan-p-fuer-gehaeuse.html Tue, 23 Apr 2019 11:28:00 +0200
PWM Lüfter Arctic Bionix F120 Hallo, liebe Leser,


dieser Lüfter ist schon seit einigen Jahren auf dem Markt und wurde Im Jahre 2015 produziert. Die Lieferung erfolgt in einem stabilen Karton zu Preisen um 16 € inkl. Versand und ist in verschiedenen Farbkombinationen mit schwarz erhältlich. Im Lieferumfang sind 4 Lüfterschrauben enthalten. Der PWM-Anschluss mit 4-pins ist noch mit einem weiteren Stecker verbunden, sodass 2 Lüfter über einen Anschluss laufen können. Die Leistungen sind mit Gewebe- und Schrumpfschlauch ummantelt (sleeve, gesleevt).

Die Regelung mit einer PWM-Lüftersteuerung war von 300 - 1840 Umdrehungen möglich, wobei die beste Kühlleistung im Verhältnis zur Lautstärke bei 900 U/min bei recht leiser Lautstärke von 15 dBA lag. Die Wirkung der Dämpfer konnte nicht nach vollzogen werden, da die Vibrationen des Lüftergehäuses wenig spürbar sind. Bei voller Drehzahl war das Windgeräusch höher als das Vibrationsgeräusch. Ein Orkan war noch nie leise ....
Die Reichweite des Luftstroms reicht von 10-30 cm, sodass dieser ausreichend auch für größere ATX-Gehäuse ist. Bei höchster Drehzahl beträgt der Luftstrom 69 cfm bzw. 118 m³/h. Soll der Lüfter warme Luft aus dem Gehäuse absaugen ist dieser etwas lauter und nicht ganz so leistungsfähig. Das liegt aber auch an der Art des Lüftergitters. Der hohe Luftdruck ist bei kurzer Entfernung mehr als ausreichend für Peripherie und Bauteile.

Das Drehmoment des eingebauten Drehstrommotors ist sehr hoch, sodass im Notfall die maximale Leistung in kürzester Zeit erreicht wird. Allerdings fängt der Motor bei schneller Regelung leicht an zu stottern. Der Abstand der Lüfterblätter zum weißen oder farbigen Innenring beträgt 2 mm und garantiert eine hohe Effizienz. Das Lager wurde in Deutschland entwickelt und ist mit Öl gefüllt (fluid dynamic bearing). Das garantiert eine lange Lebensdauer, weshalb es auch 10 Jahre eingeschränkte Garantie gibt.


1081]]> https://testberichte.minipipes.de/content/27/1103/de/pwm-luefter-arctic-bionix-f120.html Tue, 23 Apr 2019 11:25:00 +0200 PC Netzteil Kolink SFX-250 im Test Hallo, liebe Leser,

das schwarz lackierte Netzteil aus dem Hause Kolink kommt in einem stabilen Karton, was auf den ersten Blick einen guten Eindruck macht. An der Seite sind die technischen Daten gedruckt. Das Produkt hat einen Aufkleber mit 82+ Bronze, was auf ein Zertifikat für einen guten Wirkungsgrad hinweist.

Wenn man keine teuren Spezialmeßgeräte zur Verfügung hat, kann man auch mit einer einfachen Temperaturanzeige den Wirkungsgrad überprüfen. Je schlechter dieser ist, desto lauter wird es, sofern der Lüfter über einen Temperatursensor geregelt ist. Ansonsten kann man die Temperatur im Betrieb überwachen. Gerade bei den kleinen Bauformen tauchen immer wieder Hitzeprobleme auf, weil die Elektronik sehr eng gepackt ist und der Lüfter schon auf höheren Drehzahlen laufen muss, je kleiner er ist. Der eingebaute Lüfter von globefan ist sehr zuverlässig und relativ leise. Auch beim Test in einem alten Webserver mit Hochleistungsfestplatten an SCSI und max. Belastung blieb die Temperatur im Rahmen und somit auch die Geräuschkulisse niedrig.
Es gibt auch eine Programme wie hwinfo, speedfan u.a, die Sensoren des mainboards auslesen können. Da sind u.a. auch Werte von Spannungen zu sehen. Diese sind manchmal auch falsch aus gelesen oder ungenau. Wenn man ein altes Netzteil austauscht, kann man vorher die Werte kontrollieren, speichern und nach dem Wechsel mir den neuen vergleichen.

Das Netzteil ist schwarz lackiert und hat rundum eine gute Abschirmung aus relativ dünnen, aber auseichend dicken Stahlblech. Das sieht auch gut aus, hat aber den Nachteil, das die Erdung nicht optimal ist. Im Gerät ist die Erdung direkt am Netzstecker an gelötet und wird über die Schrauben leitend mit dem Gehäuse verbunden. Im Testbericht über das Gehäuse play slim von aerocool wird noch genau beschrieben, worauf man beim Einbau achten muß.

Die Verarbeitung macht einen guten Eindruck und ist durchaus mit weit teureren Netzteilen vergleichbar. Einige Bauteile sind "fliegend" verbaut, ausreichend gelötet und mit Heißkleber gesichert. Entstörung und Einschaltstrombegrenzung (VDR) sind sehr einfach gebaut, reichen aber zur Erfüllung der Normen aus. Die Überlastsicherung spricht erst sehr spät bei 30% oder 330 W Überlast an. Bei schnellen Lastwechseln regelt die Elektronik etwas träge innerhalb noch guter Toleranzen, verhindert aber auch das Auftreten von zu hohen Spannungsspitzen (Peaks).

Die Qualität der Anschlußkabel ist recht gut, für einen Mini-PC vielleicht zu lang und für die angebenen Stromstärken nicht immer ausreichend dick genug. Das gilt besonders für die längeren Leitungen für 5VSB und Power ON. Ist das Hauptkabel ungünstig verlegt, z.B. mit zu engen Schleifen kann es zu Ungenauigkeiten des Einschaltsignals aufgrund von Spannungsabfall kommen. Im ungünstigsten Falle schaltet das Netzgerät gar nicht oder nur sporadisch ein. Die Spannung 5VSB ist mit 3A belastbar und erlaubt somit auch den Einsatz über USB angeschlossene Geräte wie Router, Ladekabel oder Cloud. Oder einer externen Festplatte. Aufgrund des zu dünnen Kabels sollte man hier aber nicht übertreiben !
Die Stromaufnahme im Standby-Betrieb ohne große Last ist eindeutig niedriger und kommt mit unter 1W aus.

Die Störspannungen sind nicht immer optimal, was den Einsatzbereich im Bereich Video und Audio etwas einschränken kann, da sich die Störspannung bis 50 mV im verstärkten (digitalen) Rauschen bemerkbar macht. Im normalen Betrieb mit strom sparender Peripherie, einer SSD und einer Grafikkarte mit mittlerer Leistung liegt durschnittliche Stromverbrauch bei nicht mal der Hälfte der maximalen Belastbarkeit und die Störspannung im unteren Bereich auch bei -12V.

Insgesamt bekommt man für einen Preis um 45 € inkl. Versand ein recht gutes Netzteil mit einem besonders guten Preis-/Leistungsverhältnis. Dazu gibt es eine Hersteller-Garantie von 3 Jahren. Das Netzteil wird in einen HTPC eingebaut und im Betrieb weiter überwacht. Sollte sich etwas ändern, zur Zeit läuft ein Dauertest im Server, wird es in diesem Bericht nachträglich eingefügt.

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https://testberichte.minipipes.de/content/11/1102/de/pc-netzteil-kolink-sfx_250-im-test.html Sun, 21 Apr 2019 12:40:00 +0200
HTPC-Gehäuse aerocool playa slim im Dauertest Das Gehäuse ist recht leicht, wird in einem schlichten Karton mit Einlagen aus Styropor geliefert und kann als Desktop oder Turm mit beiliegenden Ständern aufgestellt werden.
Das Zubehör und eine knapp verfasste Anleitung befinden sich im Inneren des Gehäuse. Ein Lüfter 80x80 mm ist bereits in das Gehäuse eingebaut und kann geregelt an das mainboard mit 3-pin oder direkt an die 12V-Stromversorgung über einen Molex-Stecker 4pin angeschlossen werden.
Die Handhabung ist recht einfach. Passende Schrauben für jede Montagemöglichkeiten sind reichlich vorhanden.

Ungewöhnlich ist der Einbau eines SFX-Netzteiles vorne rechts oder rechts oben. Am besten kauft man es gleich mit passenden Netzteil.
Der nachträgliche Einbau erfordert etwas Fachkenntnis, insbesondere über korrekte Erdung.

Vorderansicht Panorama

Die Lieferung erfolgt mit einem Einbaurahmen für ein Medienlaufwerk 5,25". Einer für mehrere Festplatten ohne Medienlaufwerk muss extra bestellt werden.
Vorne ist eine LED-Kette mit unterschiedlichen Farbmustern und Einzelfarben in 13 Modi eingebaut, die über einen Taster vorne gewählt werden können.
Diese wird über einen Sata-Stromstecker versorgt. Das Einzellicht kann auch von Vorteil als TV-Leuchte sein, z.B. blau. Und lässt sich natürlich auch ganz abschalten.
Die Höhe innen ist ausreichend für aktuelle Systeme mit 80mm Höhe des Kühlkörpers. Lüftungslöcher sind fachlich korrekt und sinnvoll angebracht.
Grafikkarten passen bis zu 240mm Länge mit hinein (low profile).
Die Verarbeitung ist ganz ordentlich. Kabel lassen sich zudem teilweise unter dem Board verlegen. Im Zubehör ist auch ein Adapter für ältere Anschlüsse USB2 auf die zwei USB3 -Anschlüsse.
Insgesamt ein gutes und durchdachtes Produkt für Mainboards im Format Micro-ATX oder Mini-ITX.

Zunächst dient das Gehäuse für Lüftertests mit diversen Schallpegelmessungen. Dann folgen noch weitere Beschreibungen über den Netzteileinbau und der Laufwerke (SSD + DVD-Laufwerk). Dies ist ein Dauertest mit geplanten Fortsetzungen.


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https://testberichte.minipipes.de/content/11/1101/de/htpc_gehaeuse-aerocool-playa-slim-im-dauertest.html Sat, 20 Apr 2019 18:32:00 +0200
PWM Lüfter Deepcool UF92 in blau Hallo, liebe Leser,

die Lüfter der UF-Serie von Deepcool sind seit 2013 auf dem Markt und werden in einem zweiteiligen Gehäuse gefertigt. Diese besteht als Innenring aus härteren Kunststoff in blau. Der äußere helle Teil in grau besteht aus einem weicheren Material oder Gummi. Weiche Kunststoffe unterliegen einem Alterungsprozess, der im Laufe der Jahre härter und /oder porös wird. Gebrauchte Lüfter sollten daher nicht älter als 2 Jahre sein. Genauso lang dauert auch die Garantie von 24 Monaten.

Die Verpackung besteht aus einem Cover und einem Klappkarton mit Magnetverschluss. Darin ist neben dem Lüfter auch einiges an Zubehör enthalten. Dazu gehören 2 Anschlussadapter und 4 Silikon-Dämpfer für die Montage. Der sogenannte Low-Noise-Adapter holt 7 Volt aus der Differenz des 12V- und 5-Anschlüssen. Das ist ziemlich heikel, denn bei einem Ausfall der 5V Strecke liegen am 5V-Anschluss 12V an. Es gibt zwar einen Spannungsabfall am Lüfter, trotzdem würde das ausreichen um andere Peripherie, die mit 5V versorgt wird zu beschädigen. Höherwertige Netzteile haben zwar Schutzschaltungen, doch dauert es ein wenig, bis diese ansprechen. Andere Netzteile schalten gar nicht erst ein. Außerdem entstehen höhere Störspannungen gegen Masse gemessen. Bei Spannungsabweichungen kann zudem die Spannung unter 7V kommen und der Lüfter stehen bleiben.

Der Lüfter kann also direkt an einer Spannung angeschlossen und über diese von 7 bis 12 V geregelt werden. Besser funktioniert die Regelung über das PWM-Signal, welches man nur mit einer Spannung von 12V benutzen sollte. Die Regelung über Gleichspannung funktionierte von 910 bis 1800 U/min, die über PWM von 890 bis 1840 U/min. Bei maximaler Drehzahl ist der Lüfter deutlich hörbar, wobei eher typische Windgeräusche entstehen. Bei niedrigen Drehzahlen hört man ein sanftes und sehr leises Schnurren des Kugellagers, wobei die Vibrationen tatsächlich sehr gering sind. Bei niedrigster Drehzahl ist die Kühlleistung so minimal, dass man hier kaum von einer Wirkung sprechen kann. Optimal scheint eine Drehzahl um 1100 U/min zu sein, wobei eine ausreichende Kühlleistung bis 10 cm Abstand besteht und die Geräusche sehr niedrig sind. Anhand der Diagramme unter dem Kartondeckel kann man in etwa ausloten, welche Drehzahl man braucht, um auf die entsprechende Kühlleistung zu kommen. Bei richtiger Montage an der richtigen Stelle kann man auf 15-26 dBA kommen. Wird das Gehäuse bzw. die Dämpfer zu warm, kann der Lüfter leicht ins Schwingen geraten.

Die mittlere Drehzahl im Dauerbetrieb bietet natürlich ausreichend Reserven, wenn es doch wirklich zu heiß im PC wird. Das Drehmoment ist äußerst hoch, allerdings nur über PWM, sodass die Kühlleistung bei maximaler Drehzahl sehr schnell zur Verfügung steht.

Die Verarbeitung macht einen guten Eindruck, das Lüfterkabel ist sicher ummantelt (gesleevt), was aber nicht für das mit gelieferte Zubehör gilt. Das Spiel des Lüfterrades ist mit 2-3 mm noch im Rahmen, ebenso die Abstände der Lüfterblätter von 2 mm zum Innenring. Die weichen Befestigungen sind dabei ausreichend stabil bis zu einer Temperatur von 60°. Die Befestigung an einen Fan Adapter, z.B. 92 auf 60 ist gut möglich, auch wenn dieser aus Aluminium ist. Daher auch als CPU-Lüfter einsetzbar, wobei es hier aus den erzeugten Luftdruck ankommt und der Lüfter dann besser aus höheren Drehzahlen laufen muss.

Die Lüfter UF80 und UF120 sind nahezu baugleich mit ähnlichen Eigenschaften. Der UF 140 unterscheidet sich in der Bauart und kann auch an Bohrung für 120mm-Lüfter befestigt werden. Diese sind mit Preisen von 15 - 25 € recht teuer und neu kaum noch erhältlich. Den weniger gefragten UF92 gibt es als Restposten oder B-Ware ab 7 € komplett mit allem Zubehör. Manche werden nur einzeln ohne Zubehör um 5 € verkauft (retail), und sind somit quasi teurer. Andere gibt es in einer einfacheren Verkaufsverpackung mit Sichtfenster.


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https://testberichte.minipipes.de/content/27/1100/de/pwm-luefter-deepcool-uf92-in-blau.html Fri, 19 Apr 2019 11:45:00 +0200
Lüfter smartcooler LFM1560MV 60x60x25 High End Hallo, liebe Leser,,,

diesen Lüfter von smartcooler gibt es seit dem Jahre 2001 und ist auch heute noch neu oder als neu zu Preisen um 18 € erhältlich. Oft genug wurde dieser in Office-PCs oder Industriecomputern auf einem Kühler für CPUs von AMD und Intel installiert. So stammt das Testexemplar auch von einem CPU-Kühler für 65 Watt Verlustleistung FSM1177M aus dem Produktionszeitraum 2001-2006.

Nach der Umrüstung auf eine heatpipe verschwand dieser dann für 13 Jahre gut gelagert in der Schublade nach dem Motto "kann man ja vielleicht nochmal brauchen". Trotz des hohen Alters ist keinerlei Schmutz, Alterung oder Korrosion erkennbar. Der Kunststoff, ein Thermoplast, ist nicht porös. Der bürstenlose Motor sowie das Doppelkugellager laufen so, als sei der gerade vom Band gelaufen. Das Spiel des Lüfterrades ist so gut wie nicht messbar, also äußerst gering. Im Betrieb bei höheren Drehzahlen war eine Vibration im unteren Frequenzbereich spürbar, die man auch als sonores Brummen bezeichnet. Das kommt von kleiner Unwucht des Motors oder des Lüfterrades und kann mit kleinen Silikondämpfern gut kompensiert werden.

Bei höchster Drehzahl, hier 2900 U/min direkt an 12V, ist das Lüftergeräusch deutlich wahrnehmbar, bei 2000 U/min spürbar leiser bis 24,2 dbA. Bei der untersten Drehzahl von 720 U/min an 5V ergab sich eine Lautstärke von 10,2 dBA, wobei die Nebengeräusche im Zimmer deutlich höher waren. Der Luftdruck m Nahbereich von 5-10 cm vor dem Lüfter ist ausgesprochen gut. Der Luftstrom ist bis zu einer Entfernung von 20 cm bei niedriger Drehzahl noch ausreichend hoch und bietet zudem genug Reserven gegen Überhitzung. Das bedeutet, dass dieser Lüfter bestens als CPU- oder Chipsatzkühler geeignet ist. In kleineren PCs kann dieser auch als Gehäuselüfter eingesetzt werden, sofern ausreichend Platz vorhanden ist und der Abstand zu kühlender Bauteile optimal unter 10 cm liegt. Mit dem 3-poligen Anschluß kann dieser an jedes mainboard der ATX- und ITX-Norm angeschlossen werden und lässt sich von 5-12 V regeln. Optimal lief der Lüfter mit 8V, 13 dBA bei 1900 U/min, mit noch guter Leistung bei geringer Lautstärke und einer nicht ganz geringen Stromaufnahme von 100 mA (0,1 A, 0,8 W). Das Drehmoment ist ausgesprochen hoch, sodass der schnelle Wechsel von niedriger zu hoher Drehzahl absolut sofort und ohne Stottern geschieht.

Der maximale Luftstrom (airflow) beträgt laut Hersteller 28,6 m³/h oder 16,82 cfm bei 2700 U/min. Die Lüfterblätter haben einen Abstand von 1,5 mm zum Gehäuse und können bis max. 75° betrieben werden. Das dieser Lüfter als High End bezeichnet wird, ist durchaus berechtigt. Bei guter Lagerung kann Der Jahrzehnte überstehen. In der Regel waren gebrauchte Lüfter oft auf Speichern oder im Keller gelagert, oft erkennbar am modrigen Geruch, weshalb man sich beim Kauf gebrauchter Exemplare gut absichern sollte. Auch wenn dieser Lüfter scheinbar ewig hält, sollte man ältere nur als Zusatzlüfter einsetzen und den Zustand genau prüfen.

Da es diese noch neu gibt, und der Preis für diese absolut gute Qualität durchaus im Rahmen liegt, könnte man sich diesen auch neu zulegen. Die hohe Zuverlässigkeit eines neuen Lüfters erlaubt auch einen Einsatz in einem Hochleistungsnetzeil in kleinen Formaten (TFX, SFX). Oder als Reservelüfter für heiße Tage. PWM-Lüfter haben den Zusatz P z.B. 1560XPV, welcher bis 6000 U/min hoch dreht. Der schwächste Lüfter mit 3-pin ist der 1560LV welcher mit max. 1700 U/min. arbeitet und der stärkere ist der 1560SV mit max. 3300 U/min.


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https://testberichte.minipipes.de/content/27/1099/de/luefter-smartcooler-lfm1560mv-60x60x25-high-end.html Tue, 16 Apr 2019 09:41:00 +0200
Passive Kühlung mit Arctic RC pro im Mini-ITX-PC Hallo, liebe Leser,

der Arctic RC pro ist eigentlich als Ram-Kühlkörper gedacht, hat aber laut Hersteller eine sehr gute Wärmeableitung. Man bekommt 2 Stück davon in einer Verpackung, die man auf einseitig bestückte Ram-Riegel aufkleben oder auf doppelseitige verschrauben kann. Die Klebefolie auf der Innenseite macht aber nicht den besten Eindruck, weshalb man für immer die Verschraubung bevorzugen sollte. Da die derzeit auf ebay für knapp 10 € inkl. Versand erhältlich sind, ist diese Verwendung nicht allzu teuer.

Um das Problem mit dem Hitzestau in dem Mini-ITX-PC zu lösen, kommt der Ramkühler auch als Wärmetauscher in Frage und kann richtig montiert die heiße Luft im Gehäuse nach außen leiten. Bei 24,8° Zimmertemperatur stieg dabei die Systemtemperatur auf kaum über 40° im Stresstest, ohne einen zusätzlichen Lüfter laufen lassen zu müssen. Das wird erst erforderlich, wenn die Zimmertemperatur über 30° steigt. Soweit funktioniert der verkehrt herum montierte Kühlkörper als Wärmetauscher ganz gut, aber nur wenn es im Gehäuse wesentlich wärmer ist als draußen.

Das ganze ist aber etwas heikel, da bei Beschädigung der Kühlkörpers dieser mit der Erde des Gehäuses in Berührung kommt, weshalb man ganz genau auf mögliche Kurzschlüsse achten muss. Der Kühlkörper passt ganz genau in den Slot hinein und kann somit mit einem Gummipuffer in den Ausschnitt geklemmt werden. Eine zusätzliche Verschraubung ist nur bei einem Transport notwendig. Einen Haken gibt es trotzdem: Der Gehäusedeckel passt nicht mehr ganz drauf. Man müsste diesen oder den Kühlkörper noch etwas ab- oder ausfeilen oder die Lamellen etwas verbiegen. Sofern sich diese durch Wärmeausdehnung nicht selber verformen.

Nun könnte man noch den Ramkühler mit den Kühlkörpern verbinden, da bieten sich heatpipes oder Kupferstränge an. Darüber geht es dann in weiteren Versuchen.

- Fortsetzung folgt -


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https://testberichte.minipipes.de/content/27/1098/de/passive-kuehlung-mit-arctic-rc-pro-im-mini_itx_pc.html Sat, 13 Apr 2019 14:08:00 +0200
Ein Lüfter, der nicht lüftet, lüftet nicht (120 mm LED China) Hallo, liebe Leser,,,
zugegeben sieht dieser Lüfter im Ganzen sehr hochwertig aus. Neben den transparenten Lüfterblätter fallen weiße Geräuschdämpfer und ein schwarz matter Kunststoff auf. Die Wirkung der Dämpfer konnte nicht nach vollzogen werden. Aus dem Anschluss kommt ein dreiadriges Flachbandkabel mit scheinbar anständigen Steckverbindungen hervor. Diese haben unterschiedliche Label wie BKT und TKC oder TRC.

Das LED-Band HZX-15LED ist in den Lüfter hinein geklebt und zwar schlecht, sodass teilweise schon Spuren aus der Berührung mit den Lüfterblättern zu sehen sind, wobei der Schaden zum Glück nur an dem LED-Träger entstanden ist. Auch die Lötstellen machen nicht den besten Eindruck. Die LEDs bzw. deren Helligkeit hängt von der Spannung ab, die an den Lüfter angeschlossen ist. Regelt man diese runter gehen die LEDs bei etwa 700 U/min (8 V) aus und leuchten bei 1000 U/min sehr hell. Der Lüfter bleibt bei 400 U/min (5 V) stehen. Das Messen der Stromaufnahme war wegen ständigen Schwanken der Anzeige kaum möglich, welche bis zu 150 mA betrug.

Sicher ist dieser Lüfter auch bei höherer Drehzahl recht leise, was aber auch andere Lüfter bieten können, die nicht als leise oder silent angeboten werden. Da der Luftdruck und/oder die Windstärke ziemlich schwach ist, bei höchster Drehzahl ist ein Luftzug schon nach einem Abstand von 5-8 cm nicht mehr spürbar, kann man diesen nur als nette Deko bezeichnen. Von effizienter Kühlung kann man hier also nicht sprechen oder nur für Kühlung von Bauteilen die sich direkt vor dem Lüfter befinden, was aber den Sinn der Transparenz nahezu unbedeutend macht. Ein weiteres Manko ist, dass die Verklebung des LED-Bandes schwach und sich bei Erwärmung ablösen kann.
Ansonsten ist die Verarbeitung recht gut, also etwas besser als andere billige Lüfter aus China.
Die Steckverbinder sind ganz ordentlich. Es gibt einen 3-pin-Anschluß und einen 4-poligen Molex-Stecker (Netzteil IDE), welcher allerdings nur an 2 PINs angeschlossen ist.

Das Spiel des Lüfterblattes liegt bei etwa 3-5 mm und ist somit eindeutig zu hoch. Solange der Lüfter nicht zu heißer Luft ausgesetzt wird, kann sich dieser als Deko in einem Modding-PC gut machen, wobei die Stromversorgung nicht geregelt und gut abgesichert sein sollte. Die Absicherung kann mit einem Vorwiderstand von 3,3-6,8 Ohm mind. 2 besser 5 Watt ausreichend sein, um den Strom bei einem Kurzschluss zu begrenzen. Oder man klebt das LED-Band punktuell nach, wobei ein elastisch bleibender Alleskleber ausreichen sollte. Elastisch wegen der Ausdehnung bei Erwärmung. Oder man benutzt diesen nur als Deko-Leuchte.

Auf Spurensuche

Um den Hersteller zuordnen zu können, stießen wir im Internet über die Bildersuche auf zahlreiche baugleiche Abbildungen die unterschiedliche Markenbezeichnungen haben. Darunter Alseye,sooncool, GPU mining (GPU Bergbau) und andere nonames oder womöglich Plagiate mit einem Bezug zu der Stadt Shenzhen bei Hongkong, dem chinesischen Mekka für Lüfter und andere Elektronik. Die teils angegebenen technischen Daten sind dabei stark abweichend und vermutlich erfunden. Die Preise der Angebote reichte dabei von 3-6 €, wobei manche mit kostenlosen Versand angeboten werden. Teils nur als ausgemusterte B-Ware mit Produktionsfehlern oder teils defekt. Ob die jemals ankommen steht dabei auf einen ganz anderen Stern. Ohne Bezug zum Hersteller gibt es natürlich auch kein Widerrufsrecht, keine Produkthaftung und auch keine Garantie.


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https://testberichte.minipipes.de/content/27/1097/de/ein-luefter-der-nicht-lueftet-lueftet-nicht-120-mm-led-china.html Fri, 12 Apr 2019 14:03:00 +0200
Passive Kühlung im MINi-ITX-PC mit HDD Kühler Hallo, wenn man noch einen nicht mehr benötigten Festplattenkühlkörper hat, dann könnte man diesen auch zur passiven Kühlung benutzen.
Dieser Schritt ist allerdings gewagt, denn richtig würde es nur funktionieren, wenn das Gehäuse als Turm aufgestellt wird und die warme Luft nach oben steigen kann.
Die Montage am Ausschnitt des Slots ist nur möglich, wenn man den Kühlkörper mechanisch bearbeitet und bei der Montage auch die Ausdehnung beachtet.
Hier wurden passende Löcher für einen Adapter gebohrt, welcher ganz genau in den Ausschnitt passt und zudem aus Aluminium ist.
Der Nachteil bei dieser Montage ist, dass der Gehäusedeckel nur mit Mühe und Not darauf passt.
Die Montage war auch nur kopfüber möglich, da sonst der CPU-Lüfter verdeckt würde.

Nach der Montage erfolgte der Test bei 27 Grad Raumtemperatur. Die Messungen ergaben, das der Kühlkörper etwas bewirkt, aber im Prinzip die Hitze nur verteilt.
Auch im Stresstest lief der PC nicht übermäßig heiß, aber optimal sieht anders aus.
Ein PWM-Lüfter sorgt dafür, dass die warme Luft entweder abgesaugt wird oder kalte Luft von außen auf den Kühlkörper strömt.
Beides hat einen ähnlichen Effekt, aber auch nicht viel mehr als ohne Kühlkörper. Der PWM-Lüfter konnte jedoch mit einer sehr niedrigen Drehzahl von 750-2700 U/min betrieben werden. Also besser als nichts.
Der Test zeigte, dass der Hitzestau mit einem Kühlkörper und Wärmeableitung aufgelöst werden kann. Dasselbe könnte man auch mit einem Grafikkarten-Kühler oder ähnlichen probieren, sofern man Kenntnisse in Mechanik hat und die Ausdehnung berücksichtigen kann/ muss !
Der Nachteil ist, dass man den PCIE-Steckplatz nicht mehr nutzen kann und man im Desktop-Betrieb nicht ohne Lüfter auskommt.


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https://testberichte.minipipes.de/content/27/1096/de/passive-kuehlung-im-mini_itx_pc-mit-hdd-kuehler.html Tue, 09 Apr 2019 14:09:00 +0200